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Europäische Wirtschafts- und Arbeitsmarktförderung

Karte Fördergebiet

Ziele "Konvergenz" und "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung"
Schon nach wenigen Monaten der Vorbereitung konnten die EU-Programme des ESF und EFRE von der EU-Kommission genehmigt werden. Am 9. Juli 2007 haben Wirtschaftsminister Walter Hirche und EU-Generaldirektor Dr. Dirk Ahner in Hannover und am 10. Juli 2007 Wirtschaftsstaatssekretär Werren in Lüneburg den offiziellen Startschuss für die EU-Förderperiode 2007-2013 in Niedersachsen gegeben. Die vier niedersächsischen Programme konnten in der Rekordzeit von nur einem halben Jahr genehmigt werden.

Das Land Niedersachsen erhält aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) rund 1,67 Milliarden Euro. Das sind 40 Prozent mehr als im Förderzeitraum 2000-2006. Niedersachsen stellt damit nach Nordrhein-Westfalen das zweitgrößte Programm in Westdeutschland. Für die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) stehen rund 815 Millionen Euro zur Verfügung - rund 20 Prozent mehr als bisher.

Entscheidendes Kriterium bei der Förderung ist, dass die Mittel nicht nach dem Gießkannen-Prinzip verteilt werden, sondern nach rein qualitativen Aspekten.

Alleine fast 800 Millionen Euro entfallen auf die Region Lüneburg. Als einziges westdeutsches Gebiet gehört sie künftig zur höchsten EU-Förderkategorie (Ziel 1-Gebiet). Die eigens für die Lüneburger Region erarbeiteten EFRE- und ESF-Programme sind eingebettet in die landesweite Strategie für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und berücksichtigen ebenso die regionalen Besonderheiten wie auch die zusätzlichen Fördermöglichkeiten der EU. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Programme für den Lüneburger Raum deshalb auf die Infrastrukturförderung und auf Arbeitsmarktprojekte, die der Bewältigung des demografischen Wandels und der Steigerung der Internationalität dienen.

Die Regionen Braunschweig, Hannover und Weser-Ems sind Ziel 2-Gebiet. Dort liegt der Schwerpunkt der Förderung im Gegensatz zum Lüneburger Raum auf Darlehens- und Beteiligungsfonds, einer breit angelegten Förderung von Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Jugendförderung und dem Ausbau von Weiterbildung und lebenslangem Lernen.

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Landesrichtlinien und -fördergrundsätze
An die seitens der EU-Kommission erteilten Genehmigungen für die vier niedersächsischen EU-Programme schließt sich die Überarbeitung des niedersächsischen Förder-Regelwerkes an. Wie zu Beginn jeder neuen EU-Förderperiode waren auch diesmal die Förderrichtlinien zu novellieren und an die veränderten EU-Grundlagen anzupassen. Dies ist Aufgabe der für die jeweiligen Förderbereiche verantwortlichen niedersächsischen Ressorts.

Neben dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sind folgende weitere Ressorts maßgeblich mit eigenen Förderrichtlinien in eigener Verantwortung beteiligt:

Im EFRE:
Ministerium für Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit, Umweltministerium, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kultusministerium und Staatskanzlei
Im ESF:
Ministerium für Soziales, Familie, Frauen und Gesundheit, Kultusministerium, Justizministerium

Wegen des brei angelegten Förderspektrums und aus Gründen der Kundenorientierung beinhaltet das neue Förder-Regelwerk eine größere Anzahl von Richtlinien und Fördergrundsätzen. Die neuen Richtlinien liegen in unterschiedlichen Verfahrensstadien vor. Soweit sie bereits veröffentlicht sind, bzw. demnächst veröffentlicht werden, finden Sie sie auf den folgenden fondsspezifisch Seiten.

Die zentrale Antragsannehmende Stelle ist zukünftig allein die Niedersächsische Investitions und Förderbank (NBank). Weitere Informationen finden Sie auf den nachfolgenden fondsspezifischen Seiten oder erhalten Sie direkt bei der NBank unter www.nbank.de.

Übersicht über die EU-Förderung 2007 - 2013 in Niedersachsen

Direkt zu den EFRE- und ESF-Förderprogramen

eu-fördert niedersachsen

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